wer war Maxim

In der Berliner HipHop-Szene war er bekannt wie kaum ein anderer und viele Leute wussten ihn sehr zu schätzen, Maxim war B-Boy von ganzem Herzen und hat vielen Headz das Tanzen vermittelt. An seinem Geburtstag, wurde Maxim von einem 75 Jahre alten Mann erstochen. Für den Hintergrund der Tat gibt es zwei Versionen: Der Täter meint, er habe sich von Maxim und seiner Frau während seines Einkaufes bedroht gefühlt und wollte sich wehren, deshalb kam es zu der Tat. In der anderen Version soll Maxims Frau dem Rentner Geld gestohlen haben, woraufhin dieser die Frau wild beschimpfte. Als Maxim davon erfuhr, wollte er den Rentner zur Rede stellen, doch dieser zog sein Messer und stach den 33jährigen Maxim nieder. Maxim lässt seine Frau, seinen Sohn und viele trauernde Freunde zurück und die Stadt Berlin ist um eine HipHop-Ikone ärmer.

 

Song für Maxim:

Das goldene Zeitalter des Hiphop

 

Die späten 1980er Jahren wurden auch von vielen als Hip Hop das goldene Zeitalter. Bekannte Künstler der Zeit, die Rakim aus dem Hip-Hop-Duo Eric B. & Rakim. Rakim ist hoch als Hip Hop zu den größten emcee mit seinem schnellen lyrischen Flow. Big Daddy Kane war auch sehr von vielen später Rapper, er war auch Teil des unbeugsamen Juice Crew, die featured viele der noch nicht entdeckt Hip Hop Talent brachte von Marley Marl. Die Juice Crew auch featured Rapper Kool G Rap, Masta Ace, Biz Markie und Roxanne Shante unter anderem. Die Bildung von Juice Crew dazu führen, dass Big Daddy Kane?s Star mit seinem hoch gelobten Debüt Long Live Die Kane gut wurde im RnB Radio. Zum Zeitpunkt der Juice Crew waren nicht die einzige Gruppe, in der auch mehrere Rapper, die gebändert zusammen Musik zu machen. Es gab auch Boogie Down Productions, die Funktionen der legendären KRS-ONE, D Nizza sowie den späten DJ Scott La Rock. Sie sind Beschreibungen von ihren gewalttätigen, hedonistischen Lebensstil, die später den Weg für Gangsta Rap. In den späteren Jahren der Boogie Down Productions, sie würde wiederum zu mehr sozial Bewusstsein und politischen Texten. Trotz aller, dass viele glaubten, sie waren immer noch unter dem Schatten von Public Enemy. Texter der Leitung von Chuck D und Flava Flav und Produzent Terminator X sie Debüt-Album Yo! Bum Rush The Show drehte Köpfe mit ihren sozial bewusst Texte. Zusätzlich zu einem sensationellen Debüt, sie sind Schüler Release It Takes A Nation Of Millions To Hold Us Back drehte noch der Kopf und die Augenbrauen mit seinen Gedanken zu provozieren und zu mal kontroverse Texte. Während Public Enemy, die das Bewusstsein von einer sozial proaktive Gesichtspunkt, West Coast Hip Hop Gruppe NWA schockiert Nationen mit ihren Explicit Lyrics beschreiben die gewalttätigen Leben der Mitglieder mit Sitz in Compton, Kalifornien, USA. Die Mitglieder der Gruppe Ice Cube, Eazy-E, Dr. Dreand MC Renwould später weiter zu Platin-Selling-Künstler. Zu dem Zeitpunkt, Run-DMC die Hip Hop-Trio, bestehend aus Joseph ?Reverend Run? Simmons, den späten Jason ?Jam-Master Jay? Mizell und Darryl ?DMC? McDaniels. Mit ihrem Nein Unsinn Stil und trendige Adidas Turnschuhe, sie beherrscht nicht nur Hip Hop, aber auch Pop und Rock unter anderen Genres. American emcees waren nicht die einzigen emcees bekommen sie während des Goldenen Zeitalters, Englisch emcee Slick Rick auch Burst auf die Szene mit seinem Debüt The Great Adventures of Slick Rick. Slick Rick?s Musik, vor allem appellierte an die Kinder auf der Straße, mit Tracks wie Hey Young World, Teenage Love and Children?s Story, aber einige Kritiker glaubten, dass seine Musik war nicht wert zu hören, vor allem wegen seiner unreifen Haltung gegenüber Frauen. Einige andere Experten haben auch festgestellt, die Anfang der 90er Jahre, rund 1992-1994 als einem späteren Teil des Goldenen Zeitalters.

 

Eric B. & Rakim war ein erfolgreiches Duo des Eastcoast-Hip-Hop der späten 1980er Jahre, die vor allem für ihre Stücke, in denen sie die Funkelemente von James Brown als Samples verwendeten, bekannt wurden. Eric Barrier und William Griffin (Rakim) begannen ihre Karriere als Eric B. Is President bei dem Plattenlabel Zakia records in Harlem. 1987 und 1988 folgten die Alben Paid in Full und Follow the Leader, die als Erfolgsalben zur damaligen Zeit Standards setzten. Ersteres wurde von MTV zum besten Hip-Hop Album aller Zeiten ausgezeichnet. Der Song Microphone Fiend vom zweiten Album wurde im Jahr 2000 erfolgreich von der Band Rage Against the Machine für ihr Album Renegades gecovert. 1990 folgte Let the Rhythm Hit 'Em und schließlich 1992 ihr letztes Album Don't Sweat the Technique, nach dem sich das Duo trennte. Nach der Trennung startete Eric B. sein Plattenlabel 95th Street Records. Rakim veröffentlichte zwei Soloalben, die jedoch nicht sonderlich erfolgreich waren, und unterzeichnete 2001 einen Vertrag bei Aftermath Entertainment, dem Label von Dr. Dre. 2003 wurde ihm dort jedoch gekündigt. Im Jahr 2004 erschien ihr Song I Know You Got Soul auf dem Computerspiel Grand Theft Auto: San Andreas auf dem virtuellen Radiosender Playback FM.


 

Eric B. & Rakim * 1987: Paid in Full * 1988: Follow the Leader * 1990: Let the Rhythm Hit 'Em * 1992: Don't Sweat the Technique * 2002: 20th Century Masters - The Millenium Collection * 2005: Gold

Rakim * 1997: The 18th Letter * 1997: The Book Of Life * 1999: The Master * Herbst 2008: The Seventh Seal

Rap vom Ghetto  

 

Die Hotspots des Realen Es gibt Widersprüche zwischen Lied und Leben. Im Berliner Hiphop verschränken sich Sehnsucht nach und Angst vor den Ghettos. VON HELMUT HÖGE undefined Inszenierte Ghetto-Männlichkeit: Oriental-Macho-Rapper Bushido. Foto: dpa "Wir sind 16 Fäuste, / gegen dein ganzen Clan! / Das Ghetto kriegt fame, / wenn die Sekte, / Stress macht!" (Die Sekte, Ansage Nr. 3) Das "Ghetto" - einst selbstverwaltetes Stadtviertel der Afroamerikaner, als industrielle Reservearmee - hat sich gewandelt. Es ist nun eine Abschiebezone für Überflüssige geworden, die ihr Erforscher Lois Wacquant "Hyperghetto" nennt. Damit einher ging seine Islamisierung und der Aufstieg des Hiphop. Im Gegensatz dazu bezeichnet Wacquant die nach wie vor von Weißen, Arabern und Afrikanern gemeinsam bewohnten "Banlieues" als bloße "Armenviertel". So könnte man auch die Bezirke Kreuzberg, Neukölln, Wedding und Märkisches Viertel in Berlin nennen.

Von den als besonders hart und pornografisch verschrienen Berliner Hiphop-Gruppen werden sie dessenungeachtet stets als "Ghettos" besungen, aus denen diese vorwiegend t�rkisch-arabischen Rapper selber stammen - weswegen ihre Songs auch als ganz besonders echt und "authentisch" gelten. Ihnen voraus ging eine Medienkampagne, die gegen die drohende "Ghettoisierung" in den oben erw�hnten Bezirken der neudeutschen Hauptstadt berichterstattete und dabei vor dumpfesten �bertreibungen nicht zur�ckscheute. Die rappenden Berliner "Ghetto-Kids", die die "Realit�t" mit all ihren Gemeinheiten vorgeben zu kennen, setzen da nun noch einen drauf. Wobei es unter ihnen jedoch immer wieder zu Auseinandersetzungen dar�ber kommt, wer denn "authentischer" sei. Denn zwischen Lied und Leben tun sich zunehmend Widerspr�che auf: So singt etwa der Tempelhofer "Hardcore-Rapper" Bushido einerseits davon, dass er derjenige sei, "der dich fickt, wenn die Sonne nicht mehr scheint, der pervers ist und Nutten v�gelt Und der euch alle t�tet." Andererseits tritt er jedoch beim Bravo-Open-Air "Schau nicht weg - Gegen Gewalt in der Schule" auf. Der MdB Omid Nouripour, Sprecher der Gr�nen Bundesarbeitsgemeinschaft MigrantInnen und Fl�chtlinge, begr��te es ausdr�cklich, "dass die Zeitschrift Bravo auf ihrem Antigewaltkonzert Bushido auftreten l�sst, der in seinen Texten Gewalt verherrlicht". Weil er nur so "seine Reime vom Anspruch der ,Realness' entfremdet." Das ist sehr hegelianisch gedacht. Der schw�bische Philosoph war wie Goethe der Auffassung, das permanente Jagen nach Authentizit�t sei ein Missverst�ndnis der geistigen Natur des Menschen. Sichanderswerden und Selbstentfremdung m�ssten vielmehr als notwendige Phasen im Zu-sich-Kommen des Geistes verstanden werden, der schlie�lich die Souver�nit�t erreiche, im scheinbar Geistfremden zu Hause zu sein. F�r dieses Fading-Away der "Realness" im Erfolg bietet sich der �bergangs-Begriff "authentische Inauthentizit�t" an. Demnach st�nde der Berliner "Oriental-Macho-Hiphop" auf der Kippe: Schmiert sich da ein folgsames R�derwerk ein oder bereitet sich eine H�llenmaschine vor? K�nden die Rapsongs vom kommenden Aufstand oder ist der Hiphop im Gegenteil gerade f�r "Kids", die in Armut leben, das richtige Beruhigungsmittel? Der Spiegel ging dieser Frage bereits nach: auf dem "Ghaza-Streifen" - einem Teil der Neuk�llner Sonnenallee, der vor allem von Pal�stinensern bewirtschaftet und belebt wird: Dort wird nun "das Gesch�ft der Stra�e mit den Mittel der Stra�e gef�hrt". Der Spiegel-Reporter will herausgefunden haben, dass der Gangsta-Rapper Bushido da seine Schutztruppe aus den Kreisen einer "Araber-Familie" rekrutiert, die mit einem anderen "Clan" dort verfeindet ist, der wiederum dem Gangsta-Rapper Massiv die Body-Guards stellt. Seine Plattenfirma Sony BMG lie� verlauten, Massivs Texte seien "authentischer als die von Bushido". "Bei der letzten 'Echo'-Verleihung trafen sie aufeinander. Beide eskortiert von ihren Clans", so der Spiegel. "Die Echo-Verleihung ging ausgesprochen friedlich ab, und doch ist die Veranstaltung in den Akten des LKA verzeichnet, als ein besonderes Vorkommnis." Sidos Label "Aggro Berlin" legt jedenfalls Wert auf die Feststellung, dass seine "Musik die Realit�t hier schildert". Unter Realit�t wird im Allgemeinen die Gesamtheit des Realen gefasst, wobei real das ist, was auch au�erhalb des Denkens existiert. Sehen wir einmal von radikalen Konstruktivisten wie Heinz von Foerster ab, der sich auf einem Dahlemer Symposium zu der Behauptung verstieg: "Es gibt keine Realit�t!" Wenn man jedoch mitbekommt, wie die B�rgerpresse ihre Berliner Ghettoreportagen zusammenhaut und gleichzeitig den Rapsongs der Berliner Hiphopper �ber Drogen, Gewalt, schnelle Ficks und noch schneller Autos - beinharte "Realness" attestiert, m�chte man dem Konstruktivisten glatt zustimmen. So oder so kann man damit aber eine Existenz begr�nden, die aus der Klammheit herausf�hrt, deswegen sollte man die Berliner "Realit�t" und wie sie besungen wird, vielleicht als "wishfull thinking" begreifen, was auch die ewigen fordernden "Berlin-Berlin"-Rufe des Publikums auf den Rapveranstaltungen erkl�ren w�rde.